Strom und Wärme selbst gemacht

Durch eine stromerzeugende Heizung macht sich der Anlagenbetreiber unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise ist die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine vorteilhafte Alternative gegenüber konventionellen Heizsystemen für die Modernisierung. Gegenüber einem herkömmlichen Gas-Heizkessel wird bei einem Mikro-KWK-Gerät gleichzeitig Wärme und Strom für den Eigenbedarf produziert. Nicht genutzter Strom wird in Batteriespeichersystemen vorgehalten oder in das Netz des örtlichen Energieversorgers eingespeist und vergütet. Dank des integrierten Gas-Brennwertkessels ist z.B. das Mikro-KWK- Gerät Vitotwin von Viessmann ein autarker Wärmeversorger: Bei höherem Wärmebedarf übernimmt der Gas-Brennwertkessel die fehlende Leistung.

Mit Vitovalor 300-P haben Viessmann und Panasonic eine zweite KWK-Lösung für die Versorgung mit Wärme und Strom auf den Markt gebracht:
Das Brennstoffzellen-Heizgerät auf PEM-Basis (Polymer Elektrolyt Membran) deckt die Grundlast des Strombedarfs und den kompletten Wärmebedarf im Ein- oder Zweifamilienhaus.

Vitovalor 300-P besteht aus einem Brennstoffzellenmodul zur Gewinnung von wasserstoffreichem Gas aus Erdgas und einem Gas-Brennwert-Spitzenlastkessel sowie einem Heizwasser-Puffer- und Trinkwasserspeicher. Die bei der Stromproduktion entstehende Wärme wird kostensparend für Heizung und Warmwasserbereitung eingesetzt.

Kraft-Wärme-Kopplung auf einen Blick

  • Größere Unabhängigkeit von Strompreissteigerungen
  • Effiziente Eigenstromproduktion und Eigenstromnutzung
  • Staatliche Förderung für Investition und erzeugten Strom
  • Platzsparende Kompaktbauweise für wohnraumnahe Installation
  • Geringe Service- und Wartungskosten durch bekannte Brennwerttechnologie